Meine Arbeit im Stadtrat
Mein Auftrag für Stuttgart
Als Stadtrat verstehe ich mein Mandat als Auftrag der Bürgerinnen und Bürger. Kommunalpolitik beginnt nicht in Parteizentralen, sondern vor Ort: auf den Straßen, in den Stadtteilen, bei Vereinen, in Schulen, bei Betrieben, in Gesprächen mit Bürgern und in den konkreten Entscheidungen des Gemeinderats.
Genau deshalb war es für mich folgerichtig, nicht länger Teil der AfD-Fraktion sein zu wollen. Mein politischer Anspruch ist es, unabhängig, sachorientiert und allein dem Wohl der Stadt sowie den Interessen der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet zu handeln. Kommunalpolitik braucht Nähe zu den Menschen, klare Verantwortung und Entscheidungen nach bestem Gewissen – nicht Fraktionszwang oder parteipolitische Vorgaben.
Meine Arbeit im Stadtrat folgt einem einfachen Grundsatz: zuhören, prüfen, abwägen, handeln.
Ich möchte Anliegen aus der Bürgerschaft ernst nehmen und in die kommunale Arbeit einbringen. Dabei geht es oft nicht um große Schlagzeilen, sondern um ganz praktische Fragen: sichere Schulwege, saubere Plätze, funktionierende Infrastruktur, bezahlbares Wohnen, bessere Verkehrslösungen, Unterstützung für Vereine, gute Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Handwerk oder mehr Transparenz bei städtischen Entscheidungen.
Sachpolitik statt Symbolpolitik
Gute Kommunalpolitik muss sich an der Wirklichkeit orientieren. Sie muss Probleme klar benennen und Lösungen suchen, die finanzierbar, rechtlich sauber und praktisch umsetzbar sind.
Transparenz und Verantwortung
Demokratie lebt vom Vertrauen der Bürger. Dieses Vertrauen entsteht durch Offenheit, klare Worte und die Bereitschaft, Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen. Letztendlich ist der Bürger der Souverän: Politik hat den Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Entscheidungen müssen deshalb nachvollziehbar, transparent und am Wohl der Bürger ausgerichtet sein.
Solide Finanzen
Nicht alles Wünschbare ist finanzierbar. Politik muss Prioritäten setzen und auch den Mut haben, Nein zu sagen, wenn Projekte nicht bezahlbar oder nicht sinnvoll sind. Wer solide Finanzen fordert, handelt im Interesse kommender Generationen.
Nähe zu den Stadtbezirken
Gute Kommunalpolitik entsteht dort, wo man zuhört, hinsieht und konkrete Probleme ernst nimmt. Viele Anliegen der Bürger beginnen im Kleinen: eine gefährliche Kreuzung, ein ungepflegter Platz, fehlende Parkmöglichkeiten, Lärm, unsichere Wege oder lange Verwaltungswege. Gerade diese Themen verdienen Aufmerksamkeit.
Sicherheit, Ordnung und Lebensqualität
Eine Stadt, die ihre Plätze, Parks, Straßen und Haltestellen vernachlässigt, verliert Lebensqualität. Deshalb braucht es klare Zuständigkeiten, konsequentes Handeln und eine Verwaltung, die Probleme nicht nur verwaltet, sondern löst.
Dazu gehört auch, Sicherheitsprobleme ehrlich zu benennen. Messerverbotszonen können leider notwendig sein, um akute Gefahren einzudämmen, sie sind jedoch keine dauerhafte Lösung. Wer Sicherheit wirklich verbessern will, muss an die Ursachen heran: konsequente Prävention, klare Regeln, schnelle Reaktion auf Fehlentwicklungen und ein entschlossenes Vorgehen gegen Gewalt und Verwahrlosung.
Respektvoller politischer Stil
Ich trete für einen respektvollen, sachlichen und fairen politischen Umgang ein. In einer Demokratie darf und muss gestritten werden — aber mit Anstand, Argumenten und Respekt.
Stuttgart braucht keine Spaltung, sondern eine politische Kultur, die Probleme offen benennt und Lösungen sucht. Mein Anspruch ist es, klar in der Sache, aber respektvoll im Umgang zu bleiben.
Meine Arbeit im Stadtrat soll dazu beitragen, dass Stuttgart sicherer, bürgernäher, wirtschaftlich stärker, familienfreundlicher und lebenswerter wird.